Am 2. April 2026 versammelten sich über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kaufbeuren zum diesjährigen 16K3-Gedenkmarsch. Die Veranstaltung, die an das Karfreitagsgefecht in Afghanistan 2010 erinnert, vereinte Bürgerinnen und Bürger, Soldatinnen und Soldaten, die Polizei, sowie zahlreiche Gäste aus der Region.
Stadt, Bundeswehr und Bürger erinnern gemeinsam
Oberbürgermeister Stefan Bosse und Oberst Thorsten Milewski eröffneten den Marsch vor dem historischen Rathaus und betonten in ihrer Ansprache die Bedeutung von Zusammenhalt, Respekt und gelebter Erinnerungskultur. Der Bundeswehrstandort Kaufbeuren war als Organisator stark vertreten und unterstrich damit die enge Verbindung zwischen Stadt und Truppe. Auch eine Abordnung von Fallschirmjägern aus Altenstadt kamen ins Allgäu, um ihrer gefallenen Kameraden (Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert, und Hauptgefreiter Martin Augustyniak) und den acht Verwundeten auf dem Marsch zu gedenken.
Unter den Teilnehmenden befanden sich auch ein Mitarbeiter sowie ehrenamtlich Engagierte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Sie setzten gemeinsam mit allen Marschierenden ein Zeichen des Gedenkens für die gefallenen und verwundeten Soldaten der Bundeswehr sowie aller Einsatzkräfte, die im Dienst ihr Leben lassen mussten. Der 16K3-Marsch bot mit 16km Strecke nicht nur sportliche Herausforderung, sondern vor allem Raum für stille Momente, persönlichen Austausch und das Bewusstsein, dass Erinnerung eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schlägt.